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Bildergalerie der Vernisage im Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth zur 66. Bayreuther Kunstausstellung

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HANS JOACHIM SOLLIK „40 Jahre Sollik“

103. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Ausstellungszeitraum: 2. August bis 14. Oktober 2020,  Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., 8–17 Uhr, Mi., 8–18 Uhr, Fr., 8–15 Uhr .

Beeinflusst durch den Maler Heinrich Faust entstehen in den Jahren 1978 bis 1982 nur vor Ort erarbeitete Landschaften in Öl. Die Arbeitsweise beschränkt sich auf die Abbildung von Natur und Wirklichkeit.

Erst ab 1982 findet eine allmähliche Abkehr von vorgegebenen Farb- und Formprinzipien statt. Durch hinzufügen von Unbekanntem zu Bekanntem im Spiel mit Traum und Wirklichkeit gelingt Sollik der Übergang in eine andere künstlerische Ebene.

Die objektive Qualität der Gegenstände wird ersetzt durch ein davon abgelöstes Erfahrungsbild, das als Reaktion und Antwort eigener Reflexionen und Empfindungen auf die gegenständlich-funktionelle Umwelt empfunden werden kann.

Dies führt auf der einen Seite zur reinen ungegenständlichen Aufzeichnung, auf der anderen Seite zur Integration der Gegenstandswelt in die spirituelle, unphysische Erfahrung.

Beide Wege scheinen zunächst grundsätzlich getrennt zu sein in eine gegenständlich-abstrakte und in eine ungegenständliche Malerei, doch kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu Annäherungen, bei denen die Grenzen verwischt erscheinen.

So kann die ungegenständliche Arbeitsweise gegenständliche Assoziationen provozieren und die abstrakte Arbeitsweise den Gegenstand soweit reduzieren, dass er ungegenständlich-assoziativ wirkt.

Sollik setzt sich seit langem mit der Landschaftsdarstellung auseinander.

Er vermeidet eine optisch-konsequente Aufzeichnung der Realität. Er sammelt Formen und speichert sie.

Formenfragmente und neu geschaffene Formen und Strukturen verbindet er miteinander, sodass das Darzustellende alle wirkliche Natur verliert.

Durch die Spontanität des Vorgangs ist eine bewusste Kontrolle nicht immer möglich.

Oftmals werden Bilder geschaffen und wieder zerstört, ehe die letzte zufriedenstellende Version entsteht.

Irene Hamel

40 Jahre Sollik

Blick in die Ausstellung.  Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., 8–17 Uhr, Mi., 8–18 Uhr, Fr., 8–15 Uhr .

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